Buchtipp: “Take Ivy”, der Streetstyle-Pionier von 1965.

Gewiss nicht mehr grün um die Ohren: “Take Ivy” erschien in der Originalausgabe bereits 1965 und setzte sofort eine Welle der Begeisterung für den in seiner Sportlichkeit so exklusiven Kleidungsstil der amerikanischen Elite-Studenten frei – auf der anderen Seite des Pazifiks, genauer gesagt in Japan. Die New York Times beschrieb den Bildband von Teruyoshi Hayashida und seinen Co-Autoren schon damals als “a treasure of fashion insiders”. Insider konnten sich allerdings nur wenige nennen. Denn die Fashion-Bibel mit Fotografien von jungen Preppy-Herren (Men’s only!) auf dem efeubewachsenen Campus in Harvard, Princeton oder Yale wurde vor vier Jahrzehnten im Westen sogar für um die 2.000 Dollar gehandelt, so schwer war sie hier zu finden. Nun wurde – powerHouse Books sei Dank – “Take Ivy” im Sommer 2010 neu aufgelegt und ist für schlappe 17,50 Euro auf Amazon erhältlich. Wir meinen: ein echtes Schnäppchen und greifen sofort zu.


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(Bildquellen: Amazon, New York Times)

Inspiration Day: JFK und Jackie O. – Preppy meets Politics

John Fitzgerald Kennedy ist der Urvater aller Preppies. Aus reichen Familienverhältnissen stammend, schlug er früh seinen Weg in die Ivy League ein: nach Harvard, die Brutstätte vieler künftiger US-Präsidenten, mit einem weiteren Abstecher nach Stanford. Der Demokrat und jüngste Präsident der Vereinigten Staaten lernte 1952 seine künftige Frau, die Journalistin Jacqueline Lee Bouvier, auf einer Dinnerparty kennen. Zusammen gaben sie die elitärste aller Preppy-Paarungen ab, z.B. bei einer ihrer vielen Segeltouren durch Cap Cod oder das Mittelmeer. Wir meinen, den Ralph Lauren Polokragen hochklappen kann sich heutzutage jeder BWL-Erstsemester, aber die wahren Preppy-Insignien obliegen dann doch dem stylischten Präsidentenpaar vor Barack und Michelle.

(Bildquelle: juliastelzner.de)

Damals no-go, heute everywhere: Ein Blick auf die Hornbrille


Wer eine Hornbrille heutzutage immer noch nachtragend mit seinem alten Erdkunde-Lehrer, Erich Honecker oder dem Nerd aus dem Erdgeschoss assoziiert, der hat wohl in den letzten zwei Jahren recht wenig Zeit in Werbeagenturen, New York Williamsburg oder Berlin Mitte verbracht oder keine einschlägigen Promi-Magazine konsumiert. Was keine Schande ist, wirklich nicht.
Sicher, die gute Hornbrille, die heute nur in seltenen Fällen wirklich aus dem Horn des Büffels besteht, hatte nicht immer Glanzzeiten. Erst trugen sie stolz die Preppies in den Sechzigern. Dann übernahm sie die Politikergarde in den darauffolgenden zwei Jahrzehnten. Und auch Woody Allen bewies mit seinem Exemplar nicht immer eine Vorbildfunktion. In den Neunzigern und dem beginnenden neuen Jahrtausend griffen Individualisten deshalb lieber zur randlosen Fassung.
Kann man theoretisch machen: nur ab einer Sehschwäche von minus 5 sieht das aber auch nicht mehr en vogue aus. Sondern wie zwei vor Draht gespannte Flaschenböden. Weshalb aus diesem Grund allein alle Seheingeschränkten mit einem breiten Gestell besser bedient sind.
Doch nicht nur das, der Coolnessfaktor des vermeintlich Uncoolen färbte ab, sodass – angefangen vom Rapper Curse in den Neunzigern – in diesem Jahr eben nun jeder wieder zur stabilen Fassung greift (bevorzugt von Ray Ban als Adequat zur Sonnenbrille), egal ob diese gesundheitlich nun nötig ist oder nicht. Wer erkennt das schon so genau. Scarlett Johannson und Johnny Depp und auch der Bayern München Kicker Schweinsteiger sehen damit zumindest gar nicht mal so schlecht aus. Auch, wenn sie sonst nicht gerade für ihren Preppy-Style bekannt sind. Ausserdem ist es doch gar nicht mal so schlecht, wenn sich in dieser Stylingfrage zumindest mal die ganze Familiengeneration einig ist.

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(Bildquellen: allynscura.com, bild.de, eyeheartglasses.com, hellomagazine.com)

Hide&Seek VII

Und wie immer Dienstags, verstecken wir auch heute wieder ein Paket irgendwo in Berlin. Dieses Mal wollten wir aber allen die Möglichkeit geben sich daran zu beteiligen und haben es deshalb etwas leichter gestaltet. Diesen Ort erkennt vermutlich jeder :)
Ihr wisst welcher Ort gemeint ist? Dann solltet Ihr Euch so schnell wie möglich auf den Weg machen und bis 18:00 Uhr sein Lands’ End Canvas Outfit-Paket abholen! Wie immer haben wir etwas für Mädchen und etwas für Jungs eingepackt. Weitere Infos wie immer auf unserer Facebook-Page!
Viel Glück!
Euer Lands’ End Canvas Team
P.S. Haltet Ausschau nach zwei Frauen mit einem braunen Paket!

Filmtipp: Love Story (1970)

Mit dem Dauerregen nistet sich auch die Melancholie zuhause ein. Ein Film für jene Abende, in denen wir die wahren Werte und die ewige Liebe bei Rotwein hochhalten, ist Love Story mit Ali MacGraw (alias Jennifer Cavalleri) und Ryan O’Neal (Oliver Barrett IV). Die größte Liebesgeschichte der Elterngeneration – über einen sportlichen Harvard-Preppy und eine intellektuelle Immigrantentochter.
Doch keine ungleiche, aber dafür reichlich intensive Liebe ohne ein Höchstmaß an Tragik. Das war bei Romeo und Julia und Titanic so, aber auch bei Moulin Rouge und Eiskalte Engel. Und in Love Story könnte ebenfalls alles irgendwie so schön sein, wäre die Beziehung nicht überschattet von äußeren Einflüssen, die das Happy End verwehren.
Was zurückbleibt von diesem Film, außer der Sentimentaliät beim Betrachter: die Präsenz des Namens Jennifer in den Geburtenjahrgängen von 1970 bis 1984, ein traumhaft schöner Soundtrack (prämiert mit dem Oscar) und die Unterstellung, dass Al Gore Pate stand für die Rolle des Oliver. Aber auch nicht zuletzt die zeitlos schöne Preppy-Garderobe der Protagonisten, aus der wir hier unsere Lieblingslooks präsentieren.





(Bildquellen: youtube.com, IMDB.com)

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Inspiration Day: American Diners, we’re loving it.



American Diners – die Quelle der Völlerei. Das 24 Stunden Restaurant, lange bevor es den Burgerladen mit dem goldenen M gab. Wo Fast Food auch gleich Slow Food und Soul Food ist. In gleicher Weise der Inbegriff von Geselligkeit und Einsamkeit (wenn man sich Hoppers malerische Interpretation von Diners ansieht). Ein Ort, an dem ein Filterkaffee um 5 Uhr morgens genauso gut schmeckt wie eine Reissuppe oder ein Cheeseburger. Weil nicht zuletzt die unwirklich leuchtende und verchromte Einrichtung das Diner aussehen lässt wie einen alten Vergnügungspark – auch weil sich hier Pink und Grün so herrlich zusammenfügen wie bei den Preppy-Looks der Achtziger. Und weil wir nirgendwo anders unser ganzes Geld in die Jukebox schmeißen, um noch einmal alle Elvis-Songs zu hören.

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(Bildquellen nach Reihenfolge der Abbildung: guardian.co.uk, kpetersen.com)

Der Cardigan: eine Strickjacke, die Geschichte schrieb

Einen Herbst ohne Cardigan können wir uns genauso wenig vorstellen wie einen Morgen ohne Kaffee. Mit hochwertigen Materialen wie Merinowolle oder Cashmere wärmt der Cardigan und ist dabei so leicht, dass er im Gegensatz zum dicken Rollkragen-Pullover mit Zopfmuster nicht aufträgt. Ebenfalls erlaubt das Strickjackenmodell freie Sicht auf alles darunter, während mit einem dünnen Pulli nur der Blick auf den Kragen gewährt wird. Formvollendet feminin wird der Cardigan ohne sichtbare Unterbekleidung darunter. Brigitte Bardot macht uns dies in obigem Modell vor. Wir bevorzugen jedoch eher das T-Shirt-Doppel. Wobei der in “Gossip Girl” gefeierte Uptown-Look einmal mehr zeigt, dass es auch an der Kombination mit Bluse nichts auszusetzen gibt. Die weibliche Generation 40plus trägt darunter bevorzugt das gleiche Material wie das des Jäckchens darüber. Heraus kommt das beliebte Twinset, das mit Audrey Hepurn oder Jackie O. Stilgeschichte schrieb. Weiterlesen

Ciao a tutti! – Hide & Seek VI

Es ist wieder soweit! Wie jeden Dienstag verstecken wir in einem wunderschönen Berliner Café im Prenzlauer Berg, eines unserer Lands’ End Canvas Päckchen. Wenn ihr schnell seid und das Café auf dem Foto erkennt könnt, dann kommt her und sichert Euch Euer Lands’ End Canvas – Outfit. Kleiner Tipp: Die besten Cannoli der Stadt :)

Viel Spaß beim Suchen, bis gleich,

Euer Canvas Team

I can hear Music 1969

Wir wünschen einen hervorragenden Start in die neue Woche und liefern den passenden Soundtrack für alle US-Preppy Liebhaber.

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Lesetipp: Montauk von Max Frisch

Da das Wetter am Wochenende nicht allzu prickelnd werden soll, empfehlen wir statt der außerhäusigen Aufnahme von Kaltgetränken die analoge Lektüre auf der Couch.
Diesmal: “Montauk” von Max Frisch. Der Spiegel nennt es ein “aufrichtiges Buch” – ein Autobiografisches, in dem der Schweizer Schriftststeller Max Frisch von einem Wochenende in eben Montauk in Begleitung einer jungen Frau erzählt, die halb so alt ist wie er. Er schreibt: “Wer die beiden sähe, würde nicht ohne weiteres wissen, was von ihnen zu halten ist: Tochter und Vater oder ein Paar?”.
Es handelt sich zwar bei “Montauk” um eine nicht ganz leichte Lektüre (vor allem wegen der zeitlichen Sprünge und des Perspektivenwechsels). Aber wir versprechen: Es lohnt sich allemal, dieser kleine Trip im Frühherbst an die Spitze Long Islands.

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